Exzellenzen! Sehr geehrte Damen und Herren! 
Hochgeschätzte Freunde und Gäste! 

Liebe Besucher der Veranstaltungen unseres SALZBURGER PANEUROPAFORUMS, die oft in der STIEGL-BRAUWELT, Salzburg-Maxglan, Bräuhausstr. 9, stattfinden. Gratis-Parkplätze, Gratis-Eintritt. Busse 1 oder 10. Ab 16:30 Uhr treffen wir uns üblicherweise zu Vorgesprächen ("Vorglühen", "Bierjause"). Es folgt der Hauptteil mit einem Vortrag, der entsprechend den Wünschen der Rednerinnen und Redner um 17:00 Uhr oder 17:30 Uhr oder 18:00 Uhr beginnt. Details finden sich in den einzelnen Einladungen. Den Abschluss bildet jeweils ein PODIUM JUNGE GENERATION mit Diskussionsrunden, wobei wir bei Studierenden mit Förder-Patenschaften unterstützen.

Am EUROPATAG 2025, Freitag, 9. Mai, referierte Österreichs erster EU-Kommissar DI Dr. Franz Fischler ("Europa eine Chance geben - Österreichs Zukunft in der EU"). Unser Partner und Mitveranstalter war dabei die Hochschulverbindung LODRONIA. Zwei Studierende aus dieser Verbindung sprachen einführende Worte zum Themenkreis "Was die junge Generation von der europäischen Einigung erwartet": Vito Michael Hopferwieser und Tobias Trawöger. Es folgte ein Podiumsgespräch mit Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger am Mittwoch, 4. Juni 2025. Bernhard Auinger war Europa-Betriebsrat und Mitglied im Weltbetriebsratsvorsitz von Volkswagen. Hinweis: Die thematisch breite offene Diskussionsrunde mit Bürgermeister-Stellv.
Dr. Florian Kreibich konnte am Mittwoch, 22. Oktober stattfinden. Zuvor gab es zum Semesterbeginn noch einen besonderen Redner: Montag, 6. Oktober 2025 sprach Österreichs langjähriger EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn. Thematischer Schwerpunkt war eine bessere Zukunft Europas durch Reformen der EU. Unser Partner war die Hochschulverbindung Rheno-Juvavia mit zwei Moderatoren: dem damaligen Obmann Stefan Feischl und mit Jurica ("Jure") Mustac. Wir freuen uns, dass Dr. Johannes Hahn dem Salzburger Paneuropaforum gegenüber die Möglichkeit angedeutet hat, ein weiteres Mal zu kommen, um richtungsweisende Akzente in unserer Bildungsarbeit zu setzen; dies, obwohl er gerade eine neue bedeutende Aufgabe übernommen hat: Dr. Johannes Hahn ist jetzt (bis 2030) Präsident des Generalrates der Nationalbank Österreichs. 

Bildrechte siehe Impressum

Präsident Bernhard Nekuda BA ist sich mit Österreichs erstem EU-Kommissar DI Dr. Franz Fischler einig: Dass Europa im Wirtschaftswettlauf mit Nordamerika und China ins Hintertreffen gerät, ist weder hinnehmbar noch unvermeidlich, denn unser Kontinent verfügt über alle Kräfte der Innovation und Kreativität, die nötig sind, um gleichzuziehen. Die EU-Bürokratie bremst sich teilweise selbst, statt alle europäischen Energien koordiniert und geballt auf das Ziel zu richten, im globalen Wettrennen im Spitzenfeld exzellent zu sein. Foto: Alle Rechte liegen beim Wirtschaftsbund Salzburg, unserem Kooperationspartner.

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Auf einen Blick - RÜCKBLICK  UND  VORSCHAU:

Mag. Stefan Schnöll („Zeit für Salzburg, Zeit für Europa“ – offene Diskussionsrunde) sprach am Mittwoch, 11. März 2026, 17:00 Uhr, im Salzburger Lodronia-Haus, Schallmooser Hauptstraße 36.
 
Der Historiker Universitätsprofessor Franz Schausberger sprach zu dem Thema „Europa wird ohne starke Regionen nicht überleben!“ am Dienstag, 19. Mai 2026, 18:00 Uhr, ebenfalls im Lodronia-Haus. Auch dies war eine gemeinsame Veranstaltung des Salzburger Paneuropaforums mit der – dem ÖCV angehörenden – Hochschulverbindung Lodronia.

Für das Wintersemester 2026/27 steht bereits fest:

Die Landtagspräsidentin und Vertreterin Salzburgs im EU-Ausschuss der Regionen, Dr. Brigitta Pallauf, spricht am Dienstag, 27.10.2026, 19:00 Uhr, zu dem Thema „Die Zukunft Europas – Reformen der EU und die Kraft der Regionen“.

Österreichs profiliertester Amerikakenner Universitätsprofessor Reinhard Heinisch spricht am Dienstag, 19.01.2027, 18:00 Uhr, über das brennende Thema „Wird es den Westen als transatlantischen Verbund künftig noch geben?“

Zugesagt hat auch S.E. Erzbischof Dr. Franz Lackner. Tag und Stunde müssen freilich erst noch festgelegt werden. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler folgt im Sommersemester 2027.
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Das Foto (die Rechte liegen beim Institut der Regionen Europas, IRE) zeigt v.r.n.l. den Vorsitzenden des Instituts, Landeshauptmann a.D. Univ.-Prof. Dr. Franz Schausberger, der am 19. Mai 2026 bei uns sprach. Neben ihm stehen der rumänische Generalkonsul Radu-Dumitru Florea und IRE-Vorstandsmitglied LAbg. Hofrat Prof. Dr. Josef Schöchl, der unser vorletzter Redner im Wintersemester war. Sein Vortrag „Food4future“ beantwortete die Frage, wie sich Europa und der Rest der Welt in den kommenden Jahrzehnten ernähren könnten. Wir dokumentieren Josef Schöchls Rede im Bereich Wissenschaften unserer Website. 

Auf unserer Abschluss-Veranstaltung im Wintersemester zum Thema "Europa und die Ukraine" am 15.01.2026 sprachen (v.r.n.l.) Paneuropaforum-Vorstandsmitglied Finanzreferent Ing. Josef Ziller; sowie der Leiter des Ukrainezentrums Salzburg, Ivan Machynskyi (Ehrenmitglied des Salzburger Paneuropaforums); Hauptredner Dr. Martin Panosch (Honorarkonsul der Ukraine in Salzburg und Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung); ferner der Redner und Organisator der Studierendengruppe Sighartstein, Ing. Josef Putz. Die Faktenlage ist erdrückend und vor allem Konsul Martin Panosch legte überzeugend dar, dass Putin mittlerweile so sehr in sein System von Kriegswirtschaft und Terror verstrickt ist, dass er – von unerreichbaren imperialen Zielen träumend – blind gegenüber der Außenwelt weiter wütet, ohne einen Ausweg zu wollen. Als Kriegsherr fühlt er sich innenpolitisch stark, weil sich die Diktatur festigt und an Brutalität zunimmt. Der Zar wird von Jahr zu Jahr reicher und sein Volk wird immer ärmer. Das Salzburger Paneuropaforum | Thinktank Paneuropaforum | vertraut auf die Macht des Wortes und die natürliche Sehnsucht aller Menschen nach Freiheit, die eines Tages stärker sein wird als jede Diktatur. Mit dieser optimistischen Grundhaltung blicken wir in die Zukunft. (Wie immer gilt für unsere öffentlichen Bildungsveranstaltungen: Gäste willkommen, Eintritt frei.) 

Paneuropäer der Tat

Am EUROPATAG - 9. Mai - wird an die 1950 gesprochenen Worte von Robert Schuman erinnert, mit denen dieser "große Paneuropäer der Tat" den Anstoß für engere Kooperationen in Europa gab. Er stützte sich dabei auf Impulse von Jean Monnet, der es gleichfalls verdient, als "Paneuropäer der Tat" hervorgehoben zu werden. Im ersten Takt entstand damals eine gemeinsame Hohe Behörde für Kohle und Stahl ("Montanunion"). Wie sein Vorläufer Aristide Briand, der 1930 den ersten Entwurf für die Verfassung einer ersehnten künftigen Europäischen Union vorlegte, war auch Robert Schuman französischer Außenminister und zeitweiliger Ministerpräsident. Seine Initiative vom 9. Mai 1950 hatte zum Ziel, innereuropäische Kriege nicht nur undenkbar erscheinen zu lassen, sondern materiell unmöglich zu machen. Schuman: "Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen". In Europa wurde am 09.05.2025 dieser 75. Jahrestag des Startsignals zur Gründung der EU gefeiert. Das Salzburger Paneuropaforum (Thinktank Paneuropaforum Salzburg) lud den früheren EU-Kommissar DI Dr. Franz Fischler ein, bei uns die Festrede zu halten. Er sagte zu und entschied sich für folgenden Titel seines Vortrags: Europa eine Chance geben – Die Zukunft Österreichs in der EU. Kürzlich erschien im ecoWing-Verlag (Red Bull Media House) Franz Fischlers Buch Die Kraft der Mitte. Darin schildert dieser ebenfalls "große Paneuropäer der Tat", wie wichtig es ist, strategisch zu denken, und wie es gelingt, anfängliche Gegner zu Partnern zu machen. Dies zählt zu den Grundlagen seiner Erfolge als Politiker und europäischer Interessenvertreter. Heute fragen sich viele in Österreich und Europa, wie Gemeinschaft gelingt und wie man zerstörerische Polarisierung beenden kann. Franz Fischler hat Antworten. Er schrieb dieses Buch nicht zuletzt als Leitfaden für wertschätzende Kommunikation auf allen Ebenen. Österreichs erster EU-Kommissar (1995-2004) sieht in konstruktiver Politik die hohe Kunst, trotz unterschiedlicher Ausgangslagen gemeinsam Lösungen zu finden. Fischlers Plädoyer für politische Diskurse auf Augenhöhe will Vergangenheit vor allem deshalb im Blick behalten, um Fehler zu vermeiden, bevor sie sich wiederholen. In der Europäischen Union, so betont er, müsse man häufig trotz ideologischer Gegensätze Kompromisse zum Wohle aller finden. Nur so können wir die Geschichte Europas aktiv mitgestalten! Der an Erfahrungen reiche Autor will Zusammenhalt und positive Veränderung aus der politischen Mitte heraus stärken. Franz Fischler versteht es, Anzeichen von Konflikten aufzuspüren, lange bevor sie offensichtlich werden. Das mit der Europawahl im Juni 2024 deutlicher gewordene Gegeneinander der politischen Extreme auf Kosten der gemäßigten Positionen ist eine Entwicklung, die uns alle beunruhigen sollte. Welche Maßnahmen notwendig sind, damit sich die europäische Politik wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann, steht im Mittelpunkt des Werkes. Es zeigt die Herkunft der Europa-Idee und die strategischen Marksteine für unsere Zukunft. 

Am 19. März 1958 fand in Straßburg die erste Sitzung des Europäischen Parlaments unter dem Vorsitz von Robert Schuman statt. Robert Schuman (li) und Giuseppe Cerulli Irelli (re). Sie waren „Paneuropäer der Tat“, so wie Alcide De Gasperi, der seine politische Karriere im (bis 1918/19) österreichischen Trient begann; und die christlich-demokratisch verorteten Persönlichkeiten Konrad Adenauer, Richard von Weizsäcker, Österreichs Bundeskanzler Prälat Ignaz Seipel (erster Ehrenpräsident der PANEUROPA-UNION) und MEP Otto Habsburg-Lothringen oder Alois Mock (Österreichs „Mister Europe“).

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